SV Edelweiß Rammenau II - SG Großdrebnitz 6:0 (4:0)
Am Sonntag stand für die SG das schwere Auswärtsspiel in Rammenau an. Erwartungsgemäß ging es auf dem hiesigen Hartplatz zur Sache, der durch den Regen der vergangenen Tage recht matschig war.
Im Vergleich zu den letzten Spielen standen dem Trainergespann dieses Mal fast alle Stammspieler zur Verfügung. Aber auch dieser Umstand sollte letztendlich nutzlos sein, denn, um es vorwegzunehmen,
die Drebnitzer konnten den Gästen heute nichts entgegensetzen.
Von der ersten Minute an zeigten die Rammenauer wer Herr im Hause war und gingen konsequent zur Sache. Sie waren in allen
Belangen überlegen und kamen auch mit dem Untergrund deutlich besser zurecht. Den ersten Aufreger gab es nach nicht einmal vier Minuten. Torsten Haufe hatte einen langen Ball versucht per Kopf
zu seinem Torwart zurückzuspielen. Die Aktion missglückt allerdings etwas und Marcel Schmidt rennt den Rammenauer Angreifer, der nachgesetzt hatte, im Strafraum über den Haufen. Zum Glück ließ
der Unparteiische die Szene weiterlaufen. Wenig später segelt ein Freistoß von der linken Seite in Höhe der Mittellinie durch den Drebnitzer Strafraum. Freund und Feind verpassen und am langen
Pfosten muss sich Marcel Schmidt ganz lang machen, um den Ball noch zur Ecke abzuwehren (12.). Die Führung für Rammenau lag zu diesem Zeitpunkt in der Luft und ließ auch nicht mehr lange auf
sich warten. Die Gastgeber kommen über die linke Seite in den Strafraum, Marcel Schmidt kann den Ball zunächst abwehren, aber ein anderer Rammenauer staubt schließlich unbedrängt ab und markiert
mit Hilfe des Innenpfostens das 1:0 (19.).
Auch in der Folge kommt die SG kaum zum Durchatmen geschweige denn zu Torchancen. Nach einem Einwurf zieht ein Rammenauer in den Drebnitzer
Strafraum, schießt dann aber schließlich über das Tor (33.). Philipp Ziesch will kurz darauf vor dem eigenen 16er klären, schießt dabei aber den Gegenspieler an. Der Ball prallt in den Lauf
eines weiteren Rammenauers, der frei vor dem Tor nur den Pfosten trifft (35.).
In den letzten Minuten vor der Pause brachen dann bei den Drebnitzern alle Dämme. Zunächst landet ein
Einwurf beim Gegner, der sofort die Seite wechselt. Der Schuss von der Strafraumgrenze aus landet im unteren rechten Eck, ohne dass Marcel Schmidt eine Abwehrchance gehabt hätte (40). Wenig
später geht ein Eckball über die Gefahrenzone hinaus, wird aber sofort wieder zurück befördert. Vom rechten Strafraumeck aus zirkelt ein Rammenauer das Leder geschickt ins lange Eck (43.).
Keine Minute darauf fällt das 4:0. Vom Anstoß weg verlieren die Drebnitzer den Ball. Einen langen Pass legt der Rammenauer Angreifer quer, wobei dessen Kollege keine Probleme hat das vierte
Tor des Tages zu erzielen.
Spätestens zur Pause war die Partie also schon gelaufen und im zweiten Durchgang konnte es nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Unmittelbar nach Wiederanpfiff
verhindert Marcel Schmidt das fünfte Gegentor, als er einen Schuss aufs lange Eck pariert. Auch in der Folge blieb Marcel Schmidt bei den recht häufigen Rammenauer Tormöglichkeiten zumeist Sieger.
Einen Versuch kann er jedoch nicht festhalten, der Nachschuss trudelt schließlich jedoch am Tor vorbei (54.). Nach einer reichlichen Stunde Spielzeit muss er dann aber doch noch den fünften Treffer
hinnehmen. Eine Direktabnahme landet zum 5:0 im Drebnitzer Tor (63.), wobei der Rammenauer Spieler damit sein drittes Tor in diesem Spiel erzielte.
Erst jetzt ließen die Hausherren etwas
locker, während von den Drebnitzern nach wie vor nichts zu sehen war. Für die erste erwähnenswerte Offensivaktion brauchte es schließlich 80 Minuten: Marco Ziesch kann ein Zuspiel von der Grundlinie
aber nicht im Tor unterbringen. Philipp Ziesch sorgte dann mit einem Schuss von der Strafraumgrenze aus dafür, dass der Rammenauer Torwart auch noch mal sein Trikot schmutzig machen musste (83.).
Mehr war aber nicht drin. Stattdessen machten die Gastgeber fünf Minuten vor Schluss noch das halbe Duzend voll. Die Drebnitzer bekommen im Strafraum den Ball nicht weg und schließlich kann ein
Rammenauer die Kugel aus gut zehn Metern im Tor unterbringen.
Mit der bis dahin höchsten Saisonniederlage geht die SG in die Pokalpause. In zwei Wochen steht dann schon das letzte Spiel
der Hinrunde auf dem Programm: Die Drebnitzer erwarten am 23. November die Zweite des SV Fortschritt Großharthau.
Aufstellung:
Marcel Schmidt, Ronny Fischer (81. Marko Schoske), Torsten Haufe, Florian Hantzsche, Roland Wanke, Marco Hauswald
, Philipp Ziesch, Mario Kretschmer (65. Andreas Guderat), Marcus Voigt, Robby Gottlöber (46. Kai Hellebrandt), Marco Ziesch
Bilder vom Spiel