SG Großdrebnitz 1905 e.V.

Saisonrückblick 2009/10
Eine spannende Saison, die sehr viel versprechend für die Drebnitzer begann und am Ende dann doch ziemlich zäh zu Ende ging, liegt hinter uns. Wie nun schon seit einigen Jahren praktiziert, gibt's hier die knallharten Fakten auf einen Blick:

Die SG Großdrebnitz beendet die Spielzeit auf einem sehr guten dritten Platz und verbessert sich damit um zwei Plätze im Vergleich zur letzten Runde. Damit wurde die Zielstellung in die Top-Drei zu gelangen am Ende umgesetzt, auch wenn man sich zwischendurch berechtigter Weise zu höherem berufen fühlte. Eben jene höherklassigen Aufgaben gehen die Neukircher im nächsten Jahr an. Sie steigen als Zweitplatzierter in die Kreisliga auf und verlassen uns damit. Neu in unsere Staffel dazustoßen werden alte Bekannte des SV Schmölln. Ob wir nächstes Jahr noch die Pink Panthers zu unseren Gegnern zählen können, entscheidet sich demnächst in der Relegation.

Am Ende bestritt die SG insgesamt 27 Partien. Neben den Begegnungen in der Liga wurde auch die erste Pokalrunde bestritten, wo in Radibor nach 120 Minuten auch schon Endstation war.

Punktspielstatistik
In 26 Punktspielen erreichen die Drebnitzer 46 Punkte und damit einen Punkt weniger als im Vorjahr. In allen Spielen holte man 14 Siege und vier Unentschieden. Acht mal verließ man als Verlierer das Feld. Im Spieljahr 2008/09 gab's ein Unentschieden anstatt einer Niederlage mehr. Tore gab's auch zu bestaunen, nämlich 65 für die SG und 49 für den Gegner (Saison 08/09: 51:39). Damit war auch der Unterhaltungswert der Partien für den neutralen Zuschauer ungemein höher: 4,38 mal klingelte es pro Spiel, davon 2,5 mal für die Drebnitzer und 1,88 mal pro Match landete die Kugel im Drebnitzer Gehäuse.

Zu Hause eine Macht? Eher nicht. In der Heimtabelle belegt die SG Großdrebnitz den siebten Platz mit 22 Punkten, die sich aus sieben Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen ergeben, bei einem Torverhältnis von 31:24. Auswärts lief es dafür zumindest tabellarisch besser: Auf Platz zwei der Auswärtstabelle liegend hat die SG aus sieben Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen 24 Punkte, bei einem Torverhältnis von 34:25.
Auch in den Tabellen von Hin- und Rückserie belegt die SG recht unterschiedliche Platzierungen: Dem zweiten Platz nach der Hinrunde mit 30 Punkten (10/0/3, 45:21 Tore) folgt der Einbruch in Form des zehnten Platzes der Rückrundentabelle mit mageren 16 Punkten (4/4/5, 20:28 Tore).

Nach dem ersten Spieltag noch auf Platz 13, konnte man an den Spieltagen sieben und acht den ersten Platz übernehmen. Insgesamt stand man ab dem dritten Spieltag permanent auf einem der ersten vier Plätze.

Den höchsten Sieg gab es heuer gleich zweistellig, nämlich beim 10:0 zu Hause über Steinigtwolmsdorf am 3. Spieltag. Die nächsthöheren Siege waren ein 6:2 in Sohland und ein 4:0 in Kleinhänchen. Die höchste Niederlage ist das 0:5 in Arnsdorf am 18. Spieltag. Des Weiteren gab's bei den zwei 2:5 Niederlagen an den letzten beiden Spieltagen zu Hause gegen Pohla-Stacha und auswärts bei Germania deutliche Pleiten. Siebenmal stand bei den Drebnitzern hinten die Null und bei sechs Partien bleibt man ohne eigenen Torerfolg. In insgesamt drei Partien fielen überhaupt keine Tore, während die torreichsten Begegnungen das bereits erwähnte 10:0 und ein 6:4 in Pohla-Stacha sind.

Als Lieblingsgegner stellten sich heuer vier Mannschaften heraus gegen die gleich zweimal die volle Punktzahl eingefahren wurde: Kleinhänchen (4:0 und 1:0), Sohland (3:2 und 6:2), Großharthau (2:0 und 5:3) sowie die Pink Panthers (4:1 und 2:1). Gar keine Punkte gab's nur gegen Germania (1:2 und 2:5), ansonsten wurde gegen jede Mannschaft wenigstens ein Punkt erreicht

Lieblingsergebnisse sind in diesem Jahr das 4:2, 2:1 und 0:0. Alle Ergebnisse wurden dreimal erzielt. Bei den beiden erstgenannten siegte man jeweils zweimal und verlor einmal.
Insgesamt konnte man fünf Partien nach einem Rückstand noch siegreich gestalten. Vor allem erwähnenswert dabei das Hinspiel in Pohla-Stacha, als ein Drei-Tore-Rückstand noch gedreht wurde. Dreimal verließ man trotz eigener Führung doch noch als Verlierer das Feld.

Spielerstatistik - Punkt- und Pokalspiele
29 Spieler trugen in diesem Jahr das grüne Trikot der 1. Mannschaft in den 27. Pflichtspielen. Auf die meiste Einsatzzeit kommt dabei Sven Ganze, der in 25 Spielen über die volle Distanz mitwirkte. Gerade mal acht Minuten durfte sich Rico Gottlöber bei einem Heimataufenthalt probieren. Marcus Birkner kommt mit neun Einwechslungen am häufigsten von der Bank, während Jonny Dökert und Roberto Gottlöber jeweils zehn mal vorzeitig das Feld verlassen. Insgesamt gab's 58 Ein- bzw. Auswechslungen, was einem Schnitt von 2,15 Wechseln pro Spiel entspricht.

Die Torjägerkrone sichert sich in diesem Jahr Eric Fiedler mit 13 Treffern knapp vor Jonny Dökert mit 12. Auf dem dritten Platz folgt Kapitän Heiko Beier mit neun Toren. Insgesamt können sich 14 Spieler in die Torjägerliste eintragen. Die beste Torquote hat Coach Ingo Prescher mit fünf Treffern in sieben Spielen. Einem Eigentor des Gegners, steht ein Eigentor von Jörg Sahre zu Ungunsten der Drebnitzer gegenüber.

Nur einmal ist Silvio Damm per direktem Freistoß erfolgreich. Ansonsten versetzten die Standardsituationen den Gegner nicht in Angst und Schrecken. Außer bei den Elfmetern: Ganze neun Strafstöße bekamen die Drebnitzer dieses Jahr zugesprochen. Davon wurden sechs verwandelt. Besonders treffsicher zeigte sich Eric Fiedler, der alle seine vier Versuche zu Toren nutzen konnte. Je zweimal traten Sven Ganze und Mario Kretschmer an, scheiterten dabei aber auch jeweils einmal. Marcus Birkner konnte seinen einzigen Versuch nicht verwandeln.
Fünf Joker-Tore nach Einwechslungen lassen ein glückliches Händchen beim Trainergespann erkennen.

Zu den Karten: 22 gelbe, eine gelb/rote und eine rote Karte kassieren die Drebnitzer (08/09: 36/1/1). Im Vergleich zum Vorjahr wieder fairer, holen sich Eric Fiedler und Marco Hauswald mit je vier gelben Karten die meisten ab.

Lieblingsschiri: Nur schwer auszumachen dieses Jahr. Kai Stirner beschert der SG in vier Spielen auch nur sechs Punkte. Gleiches erreicht Sportfreund Ralf Schulze aus Göda, allerdings in zwei Partien.

Damit endet eine spannende Saison doch ein wenig enttäuschend, da die gute Ausgangsposition nach dem Winter nicht gehalten werden konnte. Nächstes Jahr heißt es wieder angreifen.
Wir bedanken uns bei allen Spielern, Sponsoren, Helfern, Freunden und Zuschauern und hoffen, dass ihr auch im nächsten Jahr wieder mit dabei seid. Bis dahin...

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